Geradeturnen

Beim Geradeturnen bewegt sich das Rad rollend auf beiden Reifen. Der Turner befindet sich dabei im Rad und bestimmt durch Gewichtsverlagerung seines Körpers Schwung und Rollrichtung des Rades. Dabei wird unterschieden zwischen zentralen und dezentralen Übungen. Wie der Name es bereits vermuten lässt, befindet sich der Turner bei den zentralen Übungen überwiegend im Radmittelpunkt. Bei den dezentralen Elementen verlässt er diesen und turnt überwiegend außerhalb des Rhönradzentrums.
Unterschieden wird zwischen A-B-C-Teilen. Die Buchstaben kennzeichnen den jeweiligen Schwierigkeitsgrad der Übung. C-Teile sind Höchstschwierigkeitsteile und erzielen die höchste Punktzahl in ihrer Wertung. Die Teile werden innerhalb einer vorgeschrieben Anzahl von Bahnen geturnt. Eine Bahn entspricht zwei Radumdrehungen.
Kürübungen, die auf ausschließlich instrumentale Musik geturnt werden, versuchen das Thema der Musik turnerisch umzusetzen und sind damit in ihrer Ausführung etwas freier als die Pflichtübungen.